Teilnehmer-Beiträge:

Thailand-Reise mit der Europäischen Akademie, Jan./Feb.06



Natur: Trekking bei Akha Hill


Zum Abschluss der Studienfahrt "Thailand aus der Nähe" mit der Europäischen Akademie Bayern bedankte sich die Gruppe mit nebenstehender Schriftrolle aus handgeschöpftem "Saa" (Maulbeer)-Papier. (Wir hatten die traditionelle Produktion dieses Papiers in Chiang Mai besichtigt.)

Bei dem launigen Abschiedsabend auf der Flussterrasse unseres Hotels in Bangkok kamen auch die anderen Schöpfungen zum Vortrag, die auf dieser Seite zu lesen sind, sowie auch die an anderer Stelle platzierten Gedichte von
» Heribert Muser und » Dietfried Laszka, von dem auch die Bilder auf dieser Seite stammen.
 

Kultur: "Da oben ist's!"

 
 


Herr Rogger beruhigte uns am ersten, sehr anstrengenden Besichtigungstag in Bangkok: Das dickste Ende war am Anfang. Folgerichtig besuchten wir am letzten Tag (am Ende) die erste Thai-Ansiedlung auf dem heutigen Staatsgebiet in Chiang Saen (der Anfang).

Wir haben die 100 wichtigsten Tempel zwischen Bangkok und Mae Sai begangen und besichtigt. Das war ganz schön anstrengend. Deshalb haben wir die tempelfreien Tage so richtig bewusst genossen.

Eine Teilnehmerin entdeckte ein FOOD CENTER in Bangkok neben einer Thaimassage. „Auch nicht schlecht, da kann ich mir ja gleich die Füße massieren lassen!“ meinte sie.

Während der Fahrt durchs Gelände entdeckte jemand aufgeregt einen weißen Elefanten. Bei näherem Hinsehen hatte der weiße Riese weder Rüssel noch Stoßzähne. Übrig blieb schließlich ein ganz gewöhnliches thailändisches Rindvieh.

...

Die unter einer gewissen Reisekrankheit Leidenden waren mit Recht neidisch auf die prächtige Verdauung der Elefanten. Selbst während des Ausritts ließen die freundlichen Riesen sich nicht stoppen bei ihrer genüsslichen Tätigkeit.

Wir haben das wunderschöne beispielhafte Opium-Museum im Goldenen Dreieck erlebt. Um aber zum vollen abgerundeten Erlebnis zu kommen, fehlte die letzte Stufe: Die praktische Anwendung. Einzig unserem Dieter Laszka blieb das Rauchen einer Opiumpfeife vorbehalten.

Das Bergdorf Akha Hill stellte an die Logistik besondere Anforderungen: Gebirgsschuhe mit Profil, Seidenschlafsäcke, lange Unterhosen, T-Shirts zum Wechseln, Nassrasierer und Handtücher. Leider wurde dabei etwas Wichtiges vergessen: das Klopapier.

Im zweiten, roggerfreien Bus war immer eine Bombenstimmung. Das lag aber nicht an der Abwesenheit des Reiseleiters, sondern an einer kreisenden Whiskyflasche, die sich auf wundersame Weise immer wieder nachfüllte.

Gespannt waren alle auf den groß angekündigten Exkurs über die Thaifrau. Unser Reiseleiter hatte ein Gespür für die äußere Inszenierung: Eine halbdunkle Versammlungshalle, die Zuhörer auf Liegesitzen locker hingestreckt, schwüle Gewitterstimmung. Aber dann - welch Enttäuschung!! Das hatten wir doch alles schon im Kapitel „Aus fremden Ländern“ im katholischen Lesebuch für die 6. Klasse der Hauptschule gelesen....
 

Cornelia und Reinhard Morper


Man sagte uns, wir sollten dichten
zu Christoph Rogger schöne Geschichten.

Zunächst hat er uns früh und spat
geführt zu jedem bekannten Wat.

Und nicht, dass wir etwas vermissen
ließ er uns alles drüber wissen.

Auf Elefanten hoch zu reiten
führt er uns an des Flusses Seiten.,
zum Akha-Hill-Dorf wir erklommen
den Berg und sind auch angekommen.

Heut' geht zu End die schöne Reise
ein jeder dankt auf seine Weise,
wir wünschen weiterhin viel Glück,
wir alle denken gern zurück
an 14 Tage in Harmonie
möge der Himmel behüten Sie!

Gisela und Horst Miekisch


Arbeitswelt: Papierherstellung


 Bildung: Appell auf dem Schulhof