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Mae Salong

Mae Salong ist eine Ort mit politischer Geschichte und wechselndem Ruf. Er wurde von einer Kuomintang-Einheit gegründet, die nach dem Sieg der roten Truppen im Heimatland keinen Rückweg dorthin fand und in der - seinerzeit unwegbaren - Umgebung ein quasi autonomes Regime etablierte. In Ermanglung kriegerischer Betätigung verlegten sie sich zunächst sehr erfolgreich auf den Opiumhandel und stiegen rasch zu einem der weltweit größten Unternehmen dieser Brache auf. Nachdem sich die kampferprobten Antikommunisten in den 70er Jahren  für die Niederwerfung der thailändischen Widerständler an der Seite der "Royal Thai Army" auch wieder militärisch nützlich machen konnten, wandelte sich die ursprüngliche Duldung ihrer Anwesenheit in hohe Anerkennung durch den thailändischen Staat. Die im Opiumgeschäft realisierten Gewinne wurden mittlerweile großenteils im Teeanbau reinvestiert, und heute gilt der Ort als vielbesuchte erste Adresse für thailändischen Tee.
Wo Geschichte war, sind auch Denkmäler -und davon gibt es in Mae Salong einige, die das wechselnde Renommee des Orts widerspiegeln: Außer den Ehrenmälern für die verblichenen Kämpfer gibt es auch ein Ehrenmal für den Tee (nur fürs Opium ist keines dabei). Ansonsten ist von der einstigen Yunnan-Atmosphäre nicht viel geblieben, und anstelle der chinesischen Pferdchen dominieren die Tourbusse - und natürlich der Kommerz.

Maesalong Mountain Home Resort
Man möchte kaum glauben, dass man hier in Mae Salong ist: Durch einige Kurven von der betriebsamen Stadt abgeschirmt, präsentiert das Mountain Home nordthailändische Landschaft vom Feinsten. Auch Anlage und Betrieb sind moderat gestaltet und harmonisch auf die umgebende Natur bezogen: Fernblick schon vom Bett aus. Zusammen mit dem sehr zivilen Restaurant und der Aussichtsterrasse ein äußerst gemütlicher Aufenthaltsort.

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